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Clinicall Zinszahlung für die Anleihe steht am 1. Mai 2018 an
von xposter

Es war ruhig geworden bei uns in der Redaktion rund um die Neusser ClinicAll Germany GmbH. Nun steht der Zinszahlungstermin für die Anleihe am 1. Mai 2018 an. Dazu erreichten uns in der Redaktion einige Fragen, die wir hier aus unserer Sicht beantworten wollen. Auch wurden wir darauf hingewiesen, dass die Webseiten des Unternehmens derzeit nicht aufrufbar seien. Das können wir in der Tat bestätigen, gehen  hierbei aber derzeit eher von einem technischen Problem aus, welches sich schnell behoben sein sollte.Das Unternehmen Clinicall sammelt seit geraumer Zeit umfangreiches Kapital ein, um ein „Klinik- und Krankenhausinformationssystem“ zu entwickeln und an Kliniken in Deutschland, Europa und weiteren Ländern zu verkaufen.

Dazu bedarf es natürlich eines qualifizierten Vertriebes, um das System den potentiellen Kunden auch glaubwürdig anpreisen zu können. Vertriebsaufbau kostet natürlich Geld, denn hier muss Manpower bezahlt werden. Vertrieb funktioniert aber eben auch nicht wie bei „Jeannie“ mit einem „Augenzwinkern“, sondern ist ein mühevoller Etappenweg, der sicherlich auch den einen oder anderen Rückschlag beinhaltet. Trotzdem kann generell solch ein Vertriebsaufbau auch zu guten Umsätzen führen, wenn das Produkt die Kunden auch überzeugt. Probleme könnten hier die sich ständig verschärfenden Datenschutzbestimmungen mit sich bringen. Ob dann so manche Informationen überhaupt noch über solch ein System in Deutschland an den Nutzer weitergegeben dürfen, ist die Frage.

Die bilanzielle Situation des Unternehmens überzeugt derzeit aber sicherlich weder die Geschäftsführung noch die Anleger, die sich daran beteiligen wollen. Bei solchen Projekten braucht man möglicherweise manchmal einen langen Atem bis zum Erfolg, wobei am Ende auch ein Misserfolg stehen könnte. Beide Ergebnisse sind natürlich möglich.

Wir gehen davon aus, dass das Unternehmen die fälligen Anleihezinsen pünktlich bezahlen wird. Ob das dann schon aus erwirtschafteten Erträgen geschieht, wird man aber erst der nächsten Bilanz entnehmen können. Was uns in der Redaktion derzeit fehlt, ist eine offene und dauerhafte Anlegerkommunikation über den jeweiligen Sachstand von aktuellen Projekten. Solche Nachrichten würden dauerhaft zu mehr Vertrauen in das Unternehmen führen, auch wenn die Bilanzen möglicherweise immer noch „rot“ sind. Die letzten Nachrichten jedenfalls stammen aus dem Jahre 2016.